Acht Acryltöne für die Tarnmuster deutscher Verbände des Zweiten Weltkriegs einschließlich zweier Töne, die unmittelbar für diese Drucke entwickelt wurden. Fläschchen zu 17 ml für den Pinsel.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Deutsche Feldverbände trugen seit dem Ende der dreißiger Jahre Tarnüberwürfe mit gedrucktem Muster, die Sammler bis heute nach dem Motiv unterscheiden. Das Platanenmuster löste das Eichenlaub ab, gegen Ende des Krieges kam der sogenannte Erbsendruck. Ihnen allen war gemeinsam, dass sie sich aus einigen wenigen übereinander gedruckten Farben zusammensetzten, und gerade dieses Prinzip unterscheidet ihr Bemalen von einer einfarbigen Uniform.
Acht Fläschchen zu siebzehn Millilitern decken sowohl den Druck selbst als auch alles um ihn herum ab. Zwei Töne tragen im Namen unmittelbar den Verweis auf den Tarndruck, es sind ein mittleres Braun und ein tiefes Schwarzgrün. Ergänzt werden sie durch ein olivfarbenes Grün, ein Sattelbraun, Schokolade, ein orangefarbenes Braun und einen sehr dunklen braunschwarzen Ton für Schatten und die Flecken der Umrisse.
Die Töne sind matt, auf ihnen geht also das Ausarbeiten kleiner Falten nicht verloren. Sie eignen sich für Figuren in größeren Maßstäben, in denen das Muster lesbar ist, wie für Planen und Zubehör von Fahrzeugen. Gemalt wird mit verdünnter Farbe in Schichten, Ton neben Ton, bis der Druck die richtige Dichte erhält.
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