Ein fertiges Set erledigt den unangenehmsten Teil der Vorbereitung: das einzelne Zusammensuchen der richtigen Töne. Zusammengestellt werden sie nach einer bestimmten Maschine, einer Armee oder einer Epoche, sodass eine Packung das komplette Tarnschema samt Innenraum- und Laufwerkstönen abdeckt. Neben solchen Themensets finden Sie hier auch allgemeine Starterkollektionen mit Grundfarben.
Unten steht, wann sich ein Set wirklich rechnet und wann es sinnvoller ist, die Palette flaschenweise aufzubauen.
Ein Set ist nach einer einzigen Aufgabe zusammengestellt. Bauen Sie genau die Maschine, für die es entstanden ist, bekommen Sie die richtigen Töne ohne Entschlüsseln von Farbcodes und ohne das Risiko, statt des späten Kriegstons den frühen zu erwischen. Der zweite Grund ist praktisch: Über ein Set steigen Sie in einen neuen Farbtyp ein, ohne gleich zwanzig Einzelflaschen zu kaufen.
Themensets sind an eine bestimmte Staffel, Armee oder einen Konflikt gebunden. Achten Sie auf die Zeitangabe im Namen, denn derselbe Typ trug im Laufe seiner Dienstzeit unterschiedliche Anstriche. Demselben Zweck dienen Farbmusterkarten, die den Ton gedruckt zeigen.
Entscheidend ist, womit Sie bereits umgehen können und welchen Verdünner Sie besitzen. Im Angebot sind Hataka Sets in mehreren Serien, ICM Sets, ATOM Sets, Lifecolor Sets, IONIC Sets und Green Stuff World Sets. Jede Reihe beruht auf einer eigenen Palette, das Set legt also auch fest, womit Sie verdünnen.
Kleine Sets mit wenigen Tönen deckeln genau ein Tarnschema ab, größere Kollektionen dienen als Grundstock der Werkstatt für lange Zeit. Bei großen Packungen sollten Sie damit rechnen, einen Teil der Töne erst bei späteren Projekten zu brauchen – lagern Sie sie deshalb bei gleichmäßiger Temperatur.
Wenn Sie Ihre Palette lieber selbst zusammenstellen, wechseln Sie in die Übersicht der Modellbaufarben und wählen Ton für Ton aus.