Wenn das Abzeichen, die Beschriftung, das Warnschild oder die Instrumentenskala in keinem Decalsatz vorkommt, drucken Sie sie selbst. Decal-Papier sind Bogen im A4-Format, die wie ein gewöhnliches Nassschiebebild funktionieren: Nach dem Einlegen in Wasser löst sich die dünne bedruckte Schicht vom Träger und wandert auf das Modell.
Erhältlich sind Varianten für Laser- und für Inkjetdrucker, jeweils transparent oder weiß hinterlegt, in Packungen mit einem, fünf oder zehn Bogen. Der Arbeitsablauf unterscheidet sich nicht von fertigen Decals – nur die Grafik bereiten Sie selbst vor.
Waterslide Decals - Inkjet White
9.16 €
Waterslide Decals - Inkjet Transparent
9.16 €
Waterslide Decals - Laser White
9.16 €
Blue waterslide decal paper for laser printer (5 pcs. A4)
17.16 €
LASER Clear Decal paper x 10 sheets (210mm x 297mm)
17.56 €
INKJET White Decal paper x 10 sheets (210mm x 297mm)
17.56 €
Auf dem Bogen liegt eine dünne Schicht, die sich nach einigen Sekunden im Wasser vom Papierträger löst. Sie drucken also das Motiv, lassen es trocknen, versiegeln es mit Klarlack, schneiden das benötigte Element aus, legen es ins Wasser und übertragen es wie ein Bausatz-Decal. Nur die Vorbereitung liegt bei Ihnen.
Jeder Bogen ist für genau einen Druckertyp gedacht, tauschen lässt sich das nicht. Die Laserausführung verträgt die Fixiertemperatur und der Druck ist sofort wasserfest, dafür kennt ein Laserdrucker kein Weiß. Inkjet schafft feinere Verläufe und ist weiter verbreitet, muss aber vor dem Einwässern zwingend lackiert werden, sonst löst sich die Tinte.
Auf transparentem Papier bleibt alles Unbedruckte durchsichtig – ideal für dunkle Schriften und Abzeichen auf hellem Grund. Weiß hinterlegtes Papier nehmen Sie, wenn das Motiv hell sein soll oder auf dunkler Farbe liegt; ohne weiße Unterlage würde der Untergrund durchscheinen. Dafür muss der weiße Träger exakt entlang der Kontur beschnitten werden.
Fixieren Sie den Druck immer zuerst mit einer dünnen Schicht Glanzlack, in mehreren Durchgängen statt einem dicken Auftrag. Der Lack hält die Farbschicht zusammen und verhindert das Verlaufen im Wasser; das Angebot steht bei den Modellbau-Lacken. Beim Ansetzen hilft danach Decal-Weichmacher, der die Schicht geschmeidig macht und in Gravuren zieht.
Eigene Decals entstehen meist wegen bestimmter Maschinen und Rumpfnummern; fertige Sätze dazu stehen beim Zubehör für Flugzeugmodelle.