Alles in dieser Gruppe hat die Form eines Bandes, dahinter stecken aber drei verschiedene Dinge. Erstens volle Messingstreifen: 6, 12 und 25 mm Breite in Stärken von 0,4 bis 0,8 mm, dazu sehr schmale Bänder ab 0,2 mm. Zweitens Streifen mit fertigen Nietreihen, positiv wie negativ. Drittens selbstklebende metallisierte Folien auf 10-Meter-Rollen in Aluminium- und Chromausführung sowie ein leitfähiges Kupferband für die Modellbeleuchtung.
Aus dem Vollmaterial schneiden Sie Schellen, Bandagen, Laschen und Blechbeplankung – Metall federt nach dem Umlegen nicht zurück und hält die Form genau dort, wo Sie sie gebogen haben.
Die vollen Streifen sind Rohmaterial zum Zuschneiden. Die Nietbänder sparen Arbeit, weil die Reihe der Kuppen bereits vorhanden ist. Die metallisierten Klebefolien liefern eine Oberfläche, die mit Farbe nicht zu erreichen ist. Wer das zum ersten Mal verwendet, unterschätzt meist, wie viel Zeit die zweite und dritte Gruppe sparen.
Aus einem schmalen Streifen entsteht die Schelle am Tank, der Spanngurt des Kanisters oder die Bandage an einem Schlauch. Metall ist hier im Vorteil, weil es sich nach dem Umwickeln nicht wieder öffnet. Für ringförmige Verbinder schließen sich die Metallringe an.
Ein Band mit vorgeformten Nieten wird entlang der Naht aufgeklebt und ersetzt Stunden Handarbeit. Die positive Variante hat die Kuppen oben, die negative erzeugt versenkte Nieten. Wenn einzelne Nieten unregelmäßig verteilt werden sollen, suchen Sie besser bei Nieten und Schrauben.
Die Rollen gibt es in 5, 10 und 20 mm Breite, Chrom in 10 und 20 mm. Zugeschnitten werden daraus Scheibenrahmen, glänzende Zierleisten, Spiegel und Schutzbleche, wo der gewünschte Metallglanz über die Oberfläche besser gelingt als über Farbe. Das leitfähige Kupferband führt die Spannung zur Beleuchtung – das zugehörige Sortiment steht bei der Elektronik für Modelle und Dioramen.
Tankbandagen und Nietnähte gehören zu den häufigsten Nacharbeiten an Militärfahrzeugen; dazu passt das Zubehör für Militärfahrzeuge.