Die scharfe Grenze zwischen zwei Farben ist das, was das Auge an einem Modell zuerst bemerkt. Maskierzubehör lässt Sie sie anlegen, ohne auf eine ruhige Hand angewiesen zu sein: Bänder in Breiten ab 0,75 Millimetern, flexible Varianten für Rundungen, formbare Massen für unregelmäßige Tarnstreifen, Flüssigmasken für feine Abdeckungen und fertige Schablonen mit vorgezeichnetem Muster. Sie helfen auch dort, wo es nur um Schutz geht – Kanzel, Räder, Klarteile. Wie Sie Unterläufer vermeiden, steht unter der Produktliste.
Im Grunde sind es drei Aufgaben: eine Fläche mit scharfer Kante in zwei Farben teilen, ein wiederkehrendes Muster erzeugen, oder einen fertigen Teil des Modells vor dem nächsten Farbauftrag schützen. Für jede davon taugt ein anderes Material, und genau deshalb ist das Angebot in Gruppen geteilt.
Die klassische Wahl sind Maskierbänder. Entscheidend sind Breite – für eine schmale Linie brauchen Sie ein anderes Material als zum Abdecken eines ganzen Flügels – und Klebkraft, die zum Abdichten der Kante reichen muss, ohne die Farbe mitzureißen. Für Rundungen gibt es gedehnt verlegbare Varianten.
Hier stößt Band an seine Grenze, weil es sich nicht in eine freie Kurve legt. Dafür gibt es Maskiermassen, die Sie zu einer Wurst rollen und auf die Grenze legen, oder flüssige Produkte aus der Rubrik Maskierflüssigkeit, die Sie mit dem Pinsel auftragen und nach dem Spritzen abziehen.
Sechseckraster, Digitaltarnung, Streifen oder Holzstruktur schneidet niemand von Hand. Dafür stehen Maskierfolien und Schablonen mit fertigem Muster bereit, dazu Airbrush-Schablonen für Flecken, Laufspuren und Verschmutzung.
Maskieren ist Teil des Lackierens, deshalb lohnt der Blick in die Rubrik Modellbaufarben, auf die Technik unter Airbrush und auf den Abschluss mit einer Schicht aus Lacke. Den größten Maskieraufwand verlangen Flugzeug-Modellbausätze mit ihren Kanzeln und mehrfarbigen Tarnungen.