TRUE Metal ist keine flüssige Farbe, sondern eine pastöse Metallmasse auf Wachsbasis. Sie wird mit dem Finger, einem Tuch oder einem harten Pinsel dünn aufgetragen, kurz antrocknen gelassen und danach auf Glanz poliert. Die Reihe umfasst Aluminium, Silber, Stahl, Gunmetal, Messing, Gold und ein violettes Metall. Weil keine Spritzpistole und kein Lösemittel ins Spiel kommen, ist das der direkteste Weg zu Metall – und zugleich der, bei dem Sie den Glanzgrad selbst in der Hand haben.
Die Metallpartikel liegen in einer wachsartigen Trägermasse. Beim Polieren richten sie sich aus und beginnen zu spiegeln; je länger und gleichmäßiger Sie reiben, desto höher der Glanz. Dadurch entsteht ein Metall, das nie ganz einheitlich aussieht – genau das wirkt an bearbeiteten Metallteilen überzeugender als ein lackglatter Film.
Nehmen Sie deutlich weniger Paste auf, als Sie vermuten, und verteilen Sie sie in kreisenden Bewegungen. Eine dicke Lage lässt sich nicht polieren, sondern schiebt sich zusammen. Harte, kurze Borsten aus der Rubrik Pinsel sind dafür besser geeignet als weiche Spitzen.
Polieren Sie erst, wenn die Masse matt aufgetrocknet ist, mit leichtem Druck und von der Fläche zur Kante. An Kanten reibt sich die Paste am schnellsten durch.
Motoren, Bewaffnung, Klingen, Laufflächen, Ketten und abgegriffene Metallteile – überall dort, wo Metall von Hand bearbeitet aussehen soll. Auf Modellbaufiguren ist die Paste besonders praktisch, weil sie sich punktgenau auftragen lässt.
Eine polierte Wachsfläche verliert ihren Glanz, wenn Sie sie mit Klarlack überziehen. Planen Sie die Paste daher als letzten Arbeitsschritt ein und maskieren Sie sie bei späteren Arbeiten ab.
Alle übrigen Metalltypen von wasserverdünnbar bis polierbar stehen in der übergeordneten Rubrik Metallfarben.