Eine Kabinenhaube aus tiefgezogener Klarfolie ersetzt das dickwandige und manchmal trübe Spritzgussteil des Bausatzes. Geführt werden solche Hauben für die AH-1G Cobra in offener und geschlossener Ausführung, die Mi-24 und Mi-35 mit den charakteristischen Blasenkanzeln, die UH-1B, den AH-64A und AH-64D Apache sowie die Mi-17.
Durch die dünne Wand bleibt jedes Detail des Cockpits sichtbar, in das Sie Stunden Arbeit gesteckt haben. Das tiefgezogene Teil ist zudem elastisch und übersteht auch einen weniger vorsichtigen Griff ans Modell. Wie man mit einer tiefgezogenen Haube umgeht, beschreiben wir weiter unten.
1:48 MI - 17
4.76 €
1:72 Mi-24/35 all bubble-version vacuformed clear canopy
6.76 €
1:72 Me-262B-1a vacuumed clear canopy (Revell)
5.08 €
1:72 Uh-1B vacuumed clear canopy (Italeri)
5.68 €
1:72 Bell AH-1G/Q/S Cobra vacuform canopy for Special Hobby/Revell opened version 2pcs.
5.16 €
1:72 Bell AH-1G/Q/S Cobra vacuform canopy for Special Hobby/Revell closed version 2 pcs.
5.16 €
Die Verglasung ist beim Hubschrauber die größte optische Fläche des Modells. Ein eingespritztes Klarteil hat vergleichsweise dicke Wände, die das Bild verzerren, und meist eine Trennnaht in der Mitte. Eine tiefgezogene Haube entsteht dagegen aus dünner Klarfolie: Sie verzerrt nicht, wirkt maßstäblich und lässt bei Maschinen mit stark gewölbten Hauben, etwa Hind oder Cobra, die Form zur Geltung kommen, die das Spritzgussteil nur andeutet. Die dünne Folie hat auch einen praktischen Vorteil: Beim Anpassen federt sie, Sie können sie also ohne Risse an den Rumpf drücken. Das Cockpit darunter lohnt dann die Aufmerksamkeit weiterer Zurüstteile für Hubschraubermodelle.
Die Haube folgt dem Rumpf eines bestimmten Bausatzes, deshalb steht die Zuordnung im Namen. Erfreulich ist, dass mehrere Artikel zwei Abzüge enthalten, Sie also einen Versuch in Reserve haben. Bei älteren Bausätzen prüfen Sie zusätzlich, ob Sie nicht eine überarbeitete Auflage in der Hand halten; die Rumpfform kann sich leicht geändert haben.
Bei Maschinen mit Schiebe- oder Klapptüren richten Sie sich nach der geplanten Präsentation: Die offene Variante zeigt den Innenraum, die geschlossene bringt die saubere Linie des Rumpfes zur Geltung. Eine offene Kabine braucht aber auch einen ausgebauten Innenraum, sonst weist sie nur auf den leeren Raum dahinter hin.
Schneiden Sie die Haube mit kleinem Übermaß aus, arbeiten Sie die Kante schleifend nach und passen Sie trocken an. Kleben Sie mit einem Mittel, das Klarteile nicht beschlägt, also mit weißem Dispersionskleber oder einem Spezialkleber für Kanzeln; Sekundenkleber kann die Folie eintrüben. Vor der Montage mit einem weichen Tuch polieren, dann wird die Klarheit noch besser.
Am meisten gewinnt eine dünne Haube an den kleinen Hubschraubermodellen 1:72, wo jedes Zehntel Millimeter Wandstärke über den Gesamteindruck entscheidet.