Zwei verschiedene Lager unter einem Dach
Die erste Gruppe sind ferngesteuerte Modelle. Sie haben Sender, Empfänger, Antrieb und bewegliche Teile, ihr Leben hängt also mehr von der Vorsicht des Piloten ab als von der Güte der Klebestelle.
Die zweite Gruppe sind Freiflugmodelle: Wurfgleiter aus Balsa oder leichtem Schaum, ein Modell mit aufgezogenem Gummimotor und Propeller sowie Katapultgleiter. Sie haben keine Elektronik und fliegen allein durch Schwerpunktlage und Flügelprofil.
- Wurfgleiter – Gleiter aus Balsa und EPO-Schaum, Spannweiten von gut 200 bis 500 Millimetern
- Flugzeuge – Freiflug-Gleiter und ein Gummimotormodell mit Fahrwerk
- Autos – von kleinen Maßstäben bis zum Crawler für unebenes Gelände
- RC-Hubschrauber – ein Hubschrauber mit Hauptrotor und ein Quadrocopter mit Kamera
- Panzer – ein fahrfähiger Panzer im Kleinmaßstab mit drehbarem Turm
- Schiffe – ein Großkampfschiff als Bausatz, der nach dem Ausbau zu Wasser geht
- Roboter – laufende und schwimmende Mechanismen, ein Teil davon ohne jeden Chip
- Drachen – ein Flugdrachen für freies Feld und Strand
- Zubehör – Ersatzteile für den laufenden Betrieb
So wählen Sie aus
Nach Erbauer und Pilot
Einem Kind unter zehn Jahren liegt ein Gleiter aus Schaum oder Balsa: in einer halben Stunde zusammengesetzt, und landet er in den Brennnesseln, passiert nichts Schlimmes. Wer nach dem ersten Erfolg mehr will, geht zu Autos und Hubschraubern weiter, wo Gefühl für Gas und Landung gefragt ist. Mechanische Modelle mit aufgezogener Feder begeistern auch Erwachsene – an ihnen ist anschaulich zu sehen, wie ein Getriebe arbeitet.
Nach Umgebung
In die Wohnung passt ein kleiner Quadrocopter oder ein Roboter. Autos verlangen Asphalt, Crawler dagegen Steine und Erde. Wurfgleiter brauchen eine freie Fläche ohne Bäume, ein Drachen offenes Feld und gleichmäßigen Wind, ein Schiff ein Stück ruhiges Wasser. Ein zugewachsener Teich ist dafür die schlechtere Wahl, als es aussieht.
Nach Inhalt der Schachtel
Ein Teil der Modelle kommt fertig aufgebaut, ein anderer als Bausatz, der verklebt und ausgewogen werden muss. Prüfen Sie immer, ob Antrieb, Sender und Akkus enthalten sind. Bei Freiflugmodellen entscheidet die Masse: Ein paar Gramm Kleber zu viel verderben den ganzen Flug.
Was dazu passt
- Kleber – für Balsa, Schaum und Kunststoff gelten unterschiedliche Typen; Sekundenkleber kann leichten Schaum anlösen
- Werkzeuge – ein scharfes Messer, Feilen und kleine Zangen halbieren Bauzeit und Reparatur
Suchen Sie eher ein Modell für die Vitrine als für die Luft, führen die Plastik-Modellbausätze weiter: Sie bewegen sich nicht, bieten dafür unvergleichlich mehr Detail.