Sprühfarben sind der schnellste Weg zu einem deckenden Anstrich, wenn Sie keine Spritzpistole besitzen oder sie nicht für eine einzige Farbe aufbauen wollen. Eine Dose legt in wenigen Sekunden eine gleichmäßige Schicht über eine große Fläche und eignet sich damit für Karosserien, Flugzeugrümpfe, Grundanstriche und einfarbige Modelle. Im Angebot stehen lack- wie emailbasierte Reihen in matt, seidenmatt und glänzend; die lackbasierten trocknen schneller und härter, greifen weichen Kunststoff aber stärker an. Wie Sie sprühen, ohne Läufer zu erzeugen, lesen Sie unten.
Sie gewinnt überall, wo eine Farbe auf eine große Fläche soll: Autokarosserie, Flugzeugunterseite, Grundanstrich eines ganzen Bausatzes. Sie verliert bei Tarnungen mit weichen Übergängen und bei kleinen Details, weil Sie die Breite des Strahls nicht steuern können. Viele Modellbauer kombinieren daher beides – Dose für den Grund, Pistole für alles andere.
Lacksprays haben das aggressivere Lösemittel und können weichere Kunststoffe oder ältere Anstriche anlösen. Probieren Sie immer erst an einem Stück Angussrahmen. Am sichersten fahren Sie, wenn Sie zuerst eine Schicht aus der Rubrik Surfacer und Grundierungen auflegen.
Glänzend auf Karosserien und unter Decals, matt auf Tarnungen und Ausrüstung, seidenmatt in Innenräumen. Der Glanz lässt sich auch nachträglich korrigieren, mit einer Schlussschicht aus der Rubrik Lacke.
Nummerierte emailbasierte Dosen führt die Gruppe Revell, Lacksprays für Karosserien und Flugzeugtöne die Gruppe Tamiya 100 ml, kleinere Dosen für feinere Arbeiten die Gruppe Gunze 40 ml, und was sich keiner Hauptreihe zuordnen lässt, steht unter Sonstige Sprühfarben.
Wollen Sie mehr Kontrolle über den Auftrag, sehen Sie sich die Flaschenfarben in der übergeordneten Rubrik Modellbaufarben und die Technik unter Airbrush an; den passenden Verdünner führt Verdünner und Reiniger. Einen Bausatz zum Üben finden Sie unter Plastik-Modellbausätze.