Abziehbilder 1:32 für das Verbindungs- und Beobachtungsflugzeug Fi 156 in polnischen Nachkriegsfarben, dazu gehört auch eine Kanzelmaske.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der kurzstartfähige Hochdecker Fi 156, genannt Storch, brauchte zum Abheben nur einige Dutzend Meter und konnte fast auf der Stelle landen. Nach dem Krieg blieb in Mitteleuropa eine Reihe erhaltener Maschinen, und Polen nutzte sie noch weit in die fünfziger Jahre hinein für Verbindungsflüge, für die Flugausbildung und für die Bedürfnisse wissenschaftlicher Institute.
Drei Vorbilder tragen die Zeichen einer selbstständigen Verbindungsstaffel aus dem Jahr 1948, darunter Maschinen mit den Codes ZKR und R-505 und ein Flugzeug mit der Nummer 1009. Eine weitere Möglichkeit ist ein zivil gekennzeichnetes Flugzeug von 1951, die Maschine des Luftfahrtinstituts in Warschau und ein weißes Flugzeug von 1954. Bei den Militärmaschinen nennen die Unterlagen auch die Farbkombination: Khaki nach dem Farbfächer FS 30118 an den oberen Flächen und Hellblau FS 35526 an den unteren. Die Packung ergänzt eine ausgestanzte Maske für die Verglasung.
Die verglaste Kanzel des Storch nimmt einen erheblichen Teil des Rumpfes ein, die Abziehbilder reichen also oft bis an die Rahmen. Es lohnt sich, sie passend zu kürzen und beim Setzen einen weichen Pinsel statt der Pinzette zu nehmen. Die Kennbuchstaben am Rumpf sind lang und lassen sich daher besser platzieren, wenn man den Trägerfilm vorher zwischen den einzelnen Buchstaben teilt.
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