Grünes Lindenlaub im Maßstab 1:35 für den Bau einer Sommerkrone über dem Dorfplatz. Loses pflanzliches Material, das handweise auf ein Drahtgerüst des Astes geklebt wird.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Grünes Lindenlaub rückt die Szene in die Mitte des Juni, wenn die Krone am dichtesten ist und darunter ein scharf begrenzter Schatten liegt. Es bietet sich ein Dorfplatz mit Kapelle an, zwei alte Linden an einer niedrigen Mauer und darunter ein abgestellter Halbkettenwagen, dessen Besatzung die Pause zum Kochen nutzt. Ein Anhalten mitten in der Verlegung gibt der Szene eine Ruhe, die in einer Kampfszene schwer zu finden ist.
Das Lindenblatt erkennt man am herzförmigen Umriss, der unsymmetrischen Basis am Stiel und dem fein gesägten Rand. Von Eiche und Ahorn unterscheidet es sich so deutlich, dass der Unterschied auch im Fünfunddreißigstel der wirklichen Größe zu sehen ist. Gerade deshalb wird Laub nach Gehölzen beschafft und nicht alles in eine Schale geschüttet.
Bau der Krone: die Blätter werden nicht einzeln geklebt. Bewährt hat sich ein mit Papierband umwickeltes Drahtgerüst; auf die Zweigenden wird mit dem Pinsel dünnflüssiger Dispersionskleber aufgetragen und das Material aus einem Löffelchen gestreut. Der Überschuss wird abgeklopft, erst nach dem Trocknen wird die Krone mit der Pinzette ausgelichtet, damit zwischen den Blättern der Himmel durchscheint.
Woran zu denken ist: die Linde hält die satte grüne Farbe länger als die Birke und blüht bis in den Juli. Soll die Szene den Hochsommer festhalten, lohnt es sich, nur einige Blätter am Boden zu lassen und den Rest frisch zu halten. Einige aus Abstand aufgesprühte Tropfen matten Lacks gleichen die Farbe an und fixieren das Laub gegen Zugluft.
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