Deutscher Flammenwerfertrupp der Freikorps im Maßstab 1:35 von Copper State Models bearbeitet das Thema der deutschen Freiwilligenverbände aus den Jahren nach 1918.
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Copper State Models aus dem lettischen Riga widmet sich neben der Technik des Ersten Weltkriegs auch der Zeit unmittelbar danach. Dieses Figurenset im Maßstab 1:35 bearbeitet das Thema eines Flammenwerfertrupps der deutschen Freiwilligenverbände, die als Freikorps bezeichnet werden. Es ist ein Motiv, das im Modellbauangebot nur selten auftaucht, und für Erbauer von Szenen aus der Wende der Jahre 1918 bis 1923 ist es damit eine interessante Erweiterung der Möglichkeiten.
Die Freikorps waren freiwillige paramilitärische Verbände, die in Deutschland nach dem Ende des Ersten Weltkriegs entstanden. Sie bestanden zu einem großen Teil aus Kriegsveteranen, und die Verbände wurden in innenpolitischen Auseinandersetzungen und in den baltischen Gebieten eingesetzt. Ausrüstung wie Bewaffnung übernahmen sie überwiegend aus Heeresbeständen, bei ihnen tauchten also Felduniformen, Helme und besondere Mittel aus den letzten Kriegsjahren auf. Dazu gehörten auch tragbare Flammenwerfer, also Waffen, die einen eingespielten Trupp und eine klare Rollenverteilung unter seinen Mitgliedern verlangten.
Ein Waffentrupp ist aus Sicht der Komposition dankbar, denn die Figuren verbindet eine gemeinsame Aufgabe, und die Szene hält auch ohne Technik zusammen. Es lohnt sich, mit ausreichend Platz auf der Grundplatte und mit Elementen städtischer oder vorstädtischer Bebauung zu rechnen, die dem Charakter des Einsatzes dieser Verbände entsprechen. Für die farbliche Abstimmung der Komposition sind zeitgenössische Fotografien ein Anhalt.
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