Ausgabe PREMIUM des k.u.k. Jagdflugzeugs Phönix D.I, Maßstab 1:32. Das Modell erreicht eine Spannweite von rund dreißig Zentimetern.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Wiener Fabrik Phönix baute zunächst Jagdflugzeuge von Hansa-Brandenburg in Lizenz und setzte die gesammelte Erfahrung dann in eine eigene Konstruktion um. Der Typ D.I übernahm vom Vorgänger die Hauptzüge des Rumpfes, bekam jedoch neue Tragflächen und einen Hiero-Reihenmotor mit einer Leistung von rund zweihundert PS. Zu den Kampfverbänden der k.u.k. Luftfahrtruppen gelangte er zu Beginn des Jahres 1918.
Die Piloten schätzten an dem Typ vor allem die Festigkeit. Er vertrug steile Sturzflüge, bei denen schwächere Zellen auseinanderbrachen, und erlaubte so den Angriff von oben und den schnellen Abgang. Bezahlt wurde das mit schlechterer Steigleistung und schwererer Steuerung, und die Mannschaften klagten über die Sicht nach vorn. Neben den Landverbänden flogen diese Maschinen auch bei den Marinefliegern über der Adria.
Das Vorbild hatte eine Spannweite von 9,8 Metern, das fertige Modell kommt also auf eine Spannweite von rund dreißig Zentimetern. Der Zusatz PREMIUM bedeutet bei dieser Marke die reicher ausgestattete Ausführung desselben Bausatzes. Die k.u.k. Flugzeuge sind dankbar in der Bemalung: üblich waren bei ihnen sechseckige Tarndrucke des Stoffes, es erschienen aber auch schlichte einfarbige Anstriche mit auffälligen persönlichen Zeichen der Piloten, sodass zwei fertige Bauten nebeneinander nicht einmal entfernt gleich aussehen müssen.
Die k.u.k. Technik bleibt unter den Flugzeugen ihrer Zeit ein verhältnismäßig unerforschtes Feld. Die Wiener Jäger unterscheiden sich von den westlichen Konstruktionen in den Proportionen und in der Lösung der Einzelheiten so weit, dass das fertige Stück auf den ersten Blick verrät, woher es stammt.
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