Farbiges Kabineninterieur eines ukrainischen schweren Lastwagens, gedruckt auf einem Trägerbogen mit plastischer Struktur und ergänzt um gedruckte räumliche Teile.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die schweren Lastwagen aus Krementschuk entstanden für eine Umgebung, in der die Straße aufhört – für die Taiga, für Staudammbaustellen und für militärische Nachschubkolonnen. Die Reihe 6322 steht auf einem Haubenaufbau mit langer Front und treibt alle drei Achsen an; bei der Last, die sie trägt, bleibt sie damit auch dann lenkbar, wenn weicher Untergrund unter den Rädern nachgibt. Im militärischen Dienst erwarb sie sich den Ruf einer Maschine, die sich im Feld instand setzen lässt, weil sie dort einfach ist, wo es darauf ankommt.
Das Zubehör richtet sich auf die Kabine, also auf die Stelle, an der ein Bausatz traditionell die wenigsten Details hat und die durch offene Türen oder Scheiben doch gut einzusehen ist. Instrumentenbrett, Polsterung, Sitze und kleine Beschriftungen sind gleich in Farbe und mit Relief gedruckt, das Ausmalen feiner Zifferblätter mit dem Pinsel entfällt also. Vervollständigt wird die Garnitur durch getrennt gedruckte räumliche Teile, die dort Tiefe hinzufügen, wo flacher Druck nicht ausreicht.
Arbeit mit dem Bogen: Der Untergrund muss glatt und glänzend sein, sonst bleibt unter dem Teil Luft und die Oberfläche mattiert. Weichmacher und Fixierer gehören nicht an das Teil, sie würden das gedruckte Harz angreifen, deshalb setzt man es in kleinen Schritten und lässt es in die Ecken sinken. Zur endgültigen Wirkung führt alles erst ein matter Lack über der fertigen Kabine.
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