Set amerikanischer Bomben M64 mit einem Gewicht von 500 Pfund für die Curtiss P-40E Warhawk im Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die M64 war eine Splittersprengbombe zu 500 Pfund und bildete von Nordafrika bis in den Pazifik das Rückgrat der amerikanischen Bombenbewaffnung für Flugzeuge. Etwa die Hälfte des Eigengewichts entfiel auf den Sprengstoff, das Leitwerk war aus Blech, an der Nase saß das Windrädchen des Zünders, der sich erst nach dem Abwurf im Fahrtwind scharfstellte. Die Warhawk trug sie am Trägerbalken unter dem Rumpf, wenn die Staffeln aus ihr einen Jagdbomber machten.
In Bausätzen sind Bomben meist zweiteilig, sodass nach dem Verkleben rings um den Körper eine Naht bleibt, die über die Gravur der Bänder hinweg zu schleifen ist. Hier entfällt das: Der Körper kommt in einem Stück, das Leitwerkskreuz hat die richtige geringe Materialstärke und die Oberfläche trägt feine Nietenreihen sowie die Aufhängeösen.
Die Gussteile trennt man mit Säge oder Bastelmesser vom Anguss, niemals durch Brechen. Der Angussrest wird mit Schleifpapier verputzt, danach genügt eine Grundierung. Die Farbkennzeichnung ist für die Glaubwürdigkeit entscheidend: ein gelber Ring an der Nase bedeutete eine gefüllte Sprengladung, der Körper war je nach Baujahr oliv oder grau.
Wer eine Szene auf dem Flugplatz baut, kann die Bomben auf einem Wagen neben der Maschine liegen lassen. Die Waffenwarte fuhren sie einzeln heran, der Umgang mit ihnen war ein dankbares Motiv zeitgenössischer Aufnahmen; zwei Figuren am Wagen geben der Szene Handlung, ohne viel Mehrarbeit.
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