Jakowlew Jak-130 im Maßstab 1:48 — Kunststoffbausatz des russischen Schulflugzeugs mit Strahlantrieb und leichten Kampfflugzeugs, das heute zur Ausbildung von Piloten moderner Jagdflugzeuge dient.
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Kunststoffbausatz der Jakowlew Jak-130 im Maßstab 1:48 — Modell eines russischen Schul- und leichten Kampfflugzeugs mit Strahlantrieb. Das Vorbild zählt zu den interessantesten modernen Schulmaschinen, denn es ist kein vereinfachtes Schulflugzeug, sondern ein vollwertiger kampftauglicher Typ mit Außenlastbewaffnung. Das Modell gibt die charakteristische Silhouette treu wieder: die zweisitzige Kanzel mit versetzten Sitzen übereinander, die Flügelübergänge mit ausgeprägten Vorderkantenwurzeln und die seitlichen Lufteinläufe zu den beiden Triebwerken.
Die Jak-130 ist ein russisches zweistrahliges Unterschall-Schulflugzeug und zugleich eine leichte Kampfmaschine — sie trägt Außenlastbewaffnung für leichte Angriffs-, Aufklärungs- und Gefechtsübungsaufgaben. Bei den russischen Luftstreitkräften dient sie seit dem Ende des ersten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts. Ihre Schlüsseleigenschaft ist die digitale Steuerung, die sich so umprogrammieren lässt, dass die Maschine das Verhalten schwererer Kampfflugzeuge nachahmt. Der Pilot lernt auf der Jak-130 eine Maschine zu führen, die sich im Flug wie ein modernes Jagdflugzeug verhält — der Umstieg fällt ihm dann deutlich leichter. Deshalb ist sie für die Ausbildung von Piloten der vierten und fünften Generation bestimmt.
Bemerkenswert ist auch die Herkunft des Typs: Er entstand in internationaler Zusammenarbeit von Jakowlew und der italienischen Firma Aermacchi, die in der ersten Hälfte der neunziger Jahre begann. Der gemeinsame Prototyp flog erstmals 1996, doch 2000 trennten sich die Wege beider Partner wegen unterschiedlicher Prioritäten und Finanzierung. Jede Seite entwickelte das Flugzeug danach eigenständig weiter — aus dem russischen Zweig entstand die Jak-130, aus dem italienischen die M-346 Master. Es sind technische Zwillinge, die sich trennten und heute auf dem Weltmarkt für Schulflugzeuge konkurrieren.
Verwenden Sie dünnflüssigen Plastikkleber, kapillar mit dem Pinsel aufgetragen — so bleiben die Gravuren scharf. Beide Cockpits (vorn und hinten) fertigstellen und lackieren, bevor Sie den Rumpf schließen; bei einer zweisitzigen Maschine sind sie unter der großen Haube gut zu sehen. Prüfen Sie den Bedarf an Bugballast, damit sich das Modell nicht auf das Heck setzt. Vor dem Bemalen eine Grundierung (Primer) auftragen, die Tarnung mit der Airbrush in dünnen Schichten spritzen. Vor den Decals mit Glanzlack überlackieren, nach dem Trocknen je nach gewünschter Oberfläche mattieren.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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