Graugrünes Khaki mit dem Namen nach dem Komodowaran. Dichtes Pigment, eine Oberfläche ohne Glanz und ein Fläschchen mit 17 ml Inhalt und Tropfeinsatz.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Komodo Khaki verbindet zwei Dinge, die sich in einer Palette selten treffen. Der Name verweist auf den Komodowaran, also auf eine graugrüne Haut mit braunem Hauch, und genau diese Stimmung haben auch die meisten tropischen Felduniformen. Ein Fläschchen bedient daher Reptilienungeheuer aus Fantasy-Spielen ebenso wie Infanterie, die im Dschungel kämpft.
Auf einer schuppigen Oberfläche zahlt es sich aus, den Farbton als flächendeckende Grundlage zu legen, die tiefen Fugen zwischen den Schuppen mit einem dunklen Lack abzuziehen und die einzelnen Schuppen zuletzt mit einem helleren Ton herauszuziehen. Auf Gewebe lässt man dagegen den Farbton allein arbeiten, denn er hält nach dem Trocknen eine gleichmäßig matte Oberfläche ohne die Reflexe, die jede Feldfarbe vermeiden soll.
Die Arbeit mit der Farbe ist unkompliziert. Verdünnt wird mit Wasser, in die Airbrush gelangt sie nach dem Verdünnen mit Acrylverdünner, und beim gewöhnlichen Malen mit dem Pinsel wird sie unmittelbar aus dem Fläschchen aufgetragen. Die Metallkugel im Inneren sorgt dafür, dass das Pigment auch nach einer längeren Pause nicht am Boden sitzen bleibt.
Der Farbton gehört zu der Gruppe der sogenannten gedämpften Farben, die für sich genommen uninteressant aussehen, am fertigen Modell aber unersetzlich sind. Wahrhaftige Feldtechnik beruht gerade auf ihnen und nicht auf satten Tönen.
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