Dieser Verlag hat sich auf die Panzertechnik der israelischen Streitkräfte festgelegt, und seine nummerierte Reihe gehört zum Ausführlichsten, was es zu diesem Thema in Bildform gibt. Die Bände behandeln Merkava und Magach, die schweren Transportpanzer Namer und Nakpadon, Umbauten auf Basis von M113 und Centurion, Bergefahrzeuge und Panzerjäger. Ein Teil der Titel widmet sich ausdrücklich Wracks und beschädigtem Material. Die Bücher sind englischsprachig und leben von Farbaufnahmen, viele davon bislang unveröffentlicht. Wie Sie damit am Modell arbeiten, lesen Sie weiter unten.
Kaum ein Fahrzeug dieser Streitkräfte sieht aus wie ein Serienstück vom Band. Es sind laufend modernisierte und umgebaute Maschinen mit angehängter Zusatzpanzerung, nachgerüsteten Käfigen, Körben für Ausrüstung und Kettenschürzen. Dazu passt jede Einheit ihr Fahrzeug nach eigenem Bedarf an, sodass sich zwei Exemplare desselben Typs regelmäßig unterscheiden. Ohne Fotovorlage lässt sich so ein Modell nur schwer bauen.
Praktisch ist, im Buch ein einzelnes Fahrzeug auszuwählen und danach zu bauen, nicht nach einer allgemeinen Vorstellung vom Typ. Erst wenn Sie wissen, was genau dran sein muss, lohnt die Suche nach Zurüstteilen. Sonst landen Sie leicht bei Teilen, die zu Ihrem Exemplar nicht gehören.
Die Bände zu Wracks sind eine eigene Art von Vorlage. Sie zeigen, wie sich Panzerung verformt, was von Gummibandagen übrig bleibt und wie ein Fahrzeug nach einem Brand aussieht. Für ein Diorama ist das genau die Information, die sich nicht erfinden lässt.
Technik aus Wüsten- und Halbwüstengebiet altert anders als europäische. Der Staub ist hell, liegt auf waagerechten Flächen dick auf und steht im starken Kontrast zur Grundfarbe. Gleichzeitig sollte das Modell nicht nur bestreut wirken: Auch in der Wüste folgt Schmutz einer Logik und sammelt sich um Luken und Laufwerk.
Alterungsschritte an modernen Fahrzeugen Bild für Bild zeigt das Tanker Magazine.