Modell des israelischen gepanzerten Mannschaftstransportwagens M113 im Stand des Jahres 1973 im Maßstab 1:35. Vorbild ist der verbreitetste Kettentransporter der westlichen Welt in israelischer Ausführung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der M113 wird seit Anfang der sechziger Jahre gebaut und ist bis heute der verbreitetste Kettentransporter der westlichen Welt. Sein Haupttrick ist das Material: die kastenförmige Wanne ist aus Aluminiumlegierung geschweißt, das Fahrzeug blieb also leicht, war schwimmfähig und ließ sich per Luft verlegen, hielt aber zugleich Splittern und Beschuss aus Handwaffen stand. Gerade die Verbindung aus niedrigem Preis und einfacher Wartung machte aus ihm das Fahrgestell für Dutzende weiterer Versionen.
Die israelische Armee schloss ihn früh ins Herz, im Hebräischen bürgerte sich die Bezeichnung Nagmash ein, also gepanzerter Transporter. In die Kämpfe des Jom-Kippur-Kriegs im Oktober 1973 gingen die Fahrzeuge noch in recht kahler Gestalt: ohne die späteren Zusatzpanzerungen und Schilde, dafür oft mit zusätzlichen Maschinengewehren an der Kommandantenluke und mit auf der Wanne gestapelter Ausrüstung. Genau diesen Stand hält das Vorbild des Modells fest.
Am meisten zur Glaubwürdigkeit tragen zwei Dinge bei. Erstens Gepäck, Planen, Fässer und Kisten auf dem Dach, denn die israelischen Fahrzeuge fuhren beladen und eine kahle Wanne wirkt leer. Zweitens Staub: der Sand des Sinai setzte sich vor allem am Unterteil, an den Ketten und im Schatten unter den Kotflügeln ab, während die oberen Flächen von der Sonne ausgeblichen waren. Den grüngrauen Grundton lohnt es sich deshalb heller anzumischen, als es dem Farbstandard entspräche, sonst dunkelt das Modell nach dem Einstauben ins Unbestimmte.
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