Die Fabrikruine mit Dampfkessel im Maßstab 1:35 ist ein umfangreicher Aufbau aus Gips, Resin und Ätzteilen, der auch ein großes Diorama trägt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Eine der größten Ruinen, die Royal Model in sein Dioramenprogramm aufgenommen hat. Zum Gipsmauerwerk kommen Resinabgüsse der Maschinenausrüstung und geätzte Metallteile, sodass am Ende nicht nur ein Stück Wand steht, sondern ein eingerichtetes Halleninneres samt Kessel.
Bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts trieb eine Dampfmaschine die meisten Fabriken an. Der Kessel im Anbau verbrannte Kohle, der Dampf strömte zur Maschine und von dort verteilte ein System aus Wellen und Riemenscheiben die Bewegung durch die Halle bis zu jeder Werkzeugmaschine. Traf Artillerie oder ein Luftangriff einen solchen Betrieb, blieb eine charakteristische Mischung zurück: durchbrochenes Dach, verdrehte Träger und mittendrin der Zylinder des Kessels, dem die Zerstörung kaum etwas anhaben konnte. Ähnliche Bilder kennt jeder, der sich mit den Kämpfen um Stalingrad, um die italienischen Städte oder um die deutschen Industriegebiete des Jahres 1945 beschäftigt.
Stecken Sie den großen Bau zuerst trocken zusammen und notieren Sie sich die Reihenfolge der Teile, denn nach dem Verkleben kommen Sie nur noch schwer ins Innere. Bemalen Sie die Innenräume deshalb, bevor Sie den Aufbau schließen. Gips muss grundiert, Metall entfettet werden, und den Kessel bringen Sie durch geschichtete Pigmente zum Rosten. Das Licht in der Halle lösen Sie über dunklere Ecken und hellere Flächen unter den Dachöffnungen.
Das Objekt kommt als roher Abguss, ohne Farben und ohne Kleber.
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