Bausatz des deutschen Kettenschleppers RSO/01 mit vereinfachtem hölzernem Fahrerhaus, Maßstab 1:35.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Raupenschlepper Ost entstand aus einer harten Erfahrung: Die Radlastkraftwagen des deutschen Heeres blieben auf den aufgeweichten Wegen jenseits des Bug stecken und der Nachschub kam zum Erliegen. Die Antwort war ein einfacher Vollkettenschlepper mit großer Aufstandsfläche, der dort durchkam, wo Räder nur ein Loch gruben. In die Fertigung ging er 1942 und wurde bei mehreren Betrieben zugleich gebaut.
Geschwindigkeit war nicht seine Stärke, auf der Straße bewegte er sich eher im Tempo eines zügigen Fußmarsches. Dafür trug er Last, zog die Panzerabwehrkanone im Kaliber 7,5 cm und ersetzte unter schlechteren Bedingungen eine ganze Wagenkolonne. Nach und nach entstand aus ihm eine Reihe abgeleiteter Fahrzeuge, vom Werkstattwagen bis zur Feldküche. Spätere Stücke bekamen statt des gepressten Blechfahrerhauses eine vereinfachte Ausführung aus Holz und Plane, weil Blech wie auch Arbeitszeit anderswo gebraucht wurden. Genau diese Version gibt der Bausatz wieder.
Es ist ein klassischer Spritzgussbausatz aus Kunststoff, der geklebt und bemalt werden muss. Das hölzerne Fahrerhaus ist für den Modellbauer dankbar: Holz lässt sich mit einer Lasur oder mit Ölfarben abstufen und das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von glatt lackiertem Blech. Der Schlepper macht sich außerdem gut in einem Diorama mit Schlamm, wo zu sehen ist, wozu er überhaupt entstand. Die Kettenspuren in einem ausgefahrenen Weg nehmen Ihnen dabei die halbe Arbeit ab.
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