Ein Straßenkiosk mit Zeitungen und Tabak im Maßstab 1:35. Die Packung bilden zehn Abgüsse aus Kunstharz, ein Bogen geätzten Metalls und bedrucktes Papier, sodass die Bude scharfe Kanten, dünne Beschläge und flächige Grafik bekommt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Zeitungs- und Tabakkiosk stand in europäischen Städten an den Straßenecken, bei den Haltestellen und vor den Bahnhöfen von den Zwischenkriegsjahren tief in die Nachkriegszeit hinein. In das Diorama bringt er genau das, was die Technik allein nicht vermag: die Spur der Menschen, die hier morgens auf dem Weg zu Presse und Zigaretten vorbeikamen.
Der Satz beruht auf zehn Teilen aus Kunstharz, zu denen ein Bogen geätzten Metalls und bedrucktes Papier gehören. Gegossenes Kunstharz hält die scharfe Kante der Bretterverkleidung wie das profilierte Gesims, das Metall bewältigt Gitter und Beschläge in einer Dicke, der sich ein Abguss nicht nähert, und das Papier trägt die flächige Grafik, die ein Druck auf einem Kunststoffteil nur nachahmen würde.
Eine Grundierung, die auf der glatten Oberfläche haftet, ist bei den gegossenen Teilen Bedingung, sonst wischt die Farbe von den Kanten ab. Der Kiosk besteht als eigenständige Dominante auf einem kleinen Sockel wie als Kulisse in der Häuserfront einer größeren Szene.
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