Nackte Kunststoffrahmen des Bausatzes des Abfangjägers MiG-21PF im Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Während die späteren Varianten eine Kanone in den Rumpf nahmen, ging die PF den umgekehrten Weg. In den Einlaufkonus passte ein voluminöseres Radargerät, die Rohrbewaffnung verschwand ganz, und die Maschine verließ sich auf zwei gelenkte Flugkörper. Es war ein reinrassiger Abfangjäger, gebaut für eine einzige Aufgabe: steigen, das Ziel fassen und starten. Die Erfahrungen aus den Kämpfen über Vietnam zeigten dann, warum die Kanone in die weiteren Versionen zurückkehrte.
In der Schachtel findet der Modellbauer die Spritzgussrahmen und nichts weiter. Sinn ergibt das dort, wo eine voll ausgestattete Schachtel desselben Typs schon einmal im Haus war – überzählige Decals und Metallteile bleiben meist ungenutzt, während der Kunststoff verbraucht wird. Diese Packung beschränkt sich deshalb auf das, was tatsächlich in den Bau geht.
Der Bau einer Überschallmaschine mit langem Rumpf hat seine Tücken. Ohne Ballast im Bug setzt sich das Modell aufs Heck, es lohnt sich also vorab zu überlegen, wo das Blei versteckt wird. Die Fugen um das Einlaufsystem sind beim Spachteln heikel, es ist deshalb vernünftig, die Teile trocken anzuprobieren und in kleinen Abschnitten zu kleben.
Ein dankbares Thema ist bei dieser Version gerade der Einlaufkonus. Er sitzt genau in der Mitte des Bugs, das Auge zielt als Erstes auf ihn, und jede Unebenheit ringsum ist zu sehen. Es lohnt sich also, ihm mehr Zeit zu widmen als dem ganzen übrigen Rumpf zusammen.
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