Vier französische Bomben gegen Startbahnen Matra Durandal, im amerikanischen Dienst als BLU-107 bezeichnet, im Maßstab 1:72.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Vier Gussteile aus Resin einer Waffe, die zur Zerstörung von Start- und Landebahnen bestimmt ist. Die amerikanischen Luftstreitkräfte führten sie unter eigener Nummernbezeichnung ein, das Set dient also Maschinen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Eine Bahn mit einer gewöhnlichen Bombe aufzureißen ist unwirtschaftlich. Ein Krater entsteht zwar, doch die Ränder bleiben fest und der Schaden wird schnell geflickt. Die Durandal arbeitet deshalb anders. Nach dem Abwurf bremst sie ein Fallschirm und kippt sie in einen steilen Winkel, worauf ein Raketenmotor zündet, der sie in den Beton treibt. Die Ladung explodiert erst unter der Oberfläche und hebt die ganze Platte an, es entsteht also eine Aufwölbung, die sich nicht einfach zugießen lässt. Den scharfen Einsatz gegen eine gegnerische Bahn schrieb sich die Waffe schon Mitte der achtziger Jahre gut. Ein Flugplatz ohne brauchbare Bahn ist für den Gegner ebenso wertlos wie ein zerstörter, und dafür genügen einige Treffer an den richtigen Stellen.
In 1:72 misst die Bombe nur wenige Zentimeter, und der Fallschirmteil ist noch kleiner. Arbeiten Sie über einer hellen Unterlage mit Rand, damit kein abgebrochenes Stück verloren geht, und fassen Sie die Teile mit einer Pinzette mit geraden Backen. Wechseln Sie die Klinge öfter, als Sie erwarten würden. Eine stumpfe Klinge zerdrückt ein kleines Gussteil eher, als dass sie es abtrennt. Kleine Flächen halten sich gut in einer mit Band umwickelten Wäscheklammer.
Inhalt sind vier Bomben.
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