Modellbauacryl im Farbton Dark Sea Grey der britischen Marineluftwaffe, Packung mit zehn Millilitern.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Dark Sea Grey deckte die Oberseiten der Flugzeuge des Fleet Air Arm und des Coastal Command, gewöhnlich im Paar mit dem dunklen Schiefergrün Dark Slate Grey und einer hellen Unterseite. Modellbauer greifen zu ihm bei Typen wie Firefly, Barracuda oder Sunderland und ebenso bei Nachkriegsmaschinen, an denen sich dieser Ton noch lange nach 1945 hielt.
Rühren Sie den Inhalt, bis sich vom Boden alles abgesetzte Pigment gelöst hat. Eine ungenügend durchmischte Farbe trocknet langsam und bleibt klebrig, was die häufigste Ursache für Enttäuschung mit der ganzen Reihe ist. Auf nicht saugende Flächen wählen Sie den Verdünner des Herstellers, Wasser eignet sich eher für Papier, Holz und weitere Materialien, die die Flüssigkeit aufnehmen.
Tragen Sie die Schicht dünn und lieber mehrfach auf. Eine vereinheitlichende weiße Grundierung oder ein grauer Surfacer hilft zu einem saubereren Endton, denn die Farbe kriecht dann weder in die Struktur der Oberfläche noch in die Gravuren. Ob das Modell matt oder seidenmatt wird, entscheiden Sie erst mit dem Schlusslack, nicht durch Verändern der Farbe selbst.
Auf den Oberseiten wechselt sich dieser Ton gewöhnlich mit dem dunklen Schiefergrün ab, die Unterseite von Rumpf und Tragflächen bleibt im Farbton Sky. Die Grenze zwischen den Feldern war bei britischen Maschinen weich und aus freier Hand gespritzt, lassen Sie den Übergang beim Bau also unscharf und vermeiden Sie eine harte Linie nach Klebeband.
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