Dieser Zweig sammelt die Sparten, die nicht in den Plastikmodellbau passen und trotzdem zum Modellbautisch gehören. Zusammen stehen hier die Modelleisenbahn mit Figuren, Gebäudeteilen und Beleuchtung für die Anlage, Holzschiffsmodelle in traditioneller Spantenbauweise samt Material dafür sowie Malbücher und einfache Modelle für die Jüngsten. Daneben finden sich einzelne räumliche Modelle und Lernmodelle, die sich keiner der großen Gruppen zuordnen lassen.
Gemeinsam ist allen, dass mit anderen Werkstoffen gearbeitet wird als mit Spritzgussteilen: mit Holz, Karton, Draht und kleiner Elektrik.
Es handelt sich um eigenständige Welten mit eigenen Regeln.
Holz verzeiht anders als Kunststoff: Es lässt sich in Form schleifen, arbeitet beim Verkleben aber mit Feuchtigkeit und kann sich nach dem Trocknen verziehen. Karton ist der schnellste Werkstoff, lässt sich dafür nicht spachteln. Kleine Elektrik an der Anlage verlangt einen Lötkolben oder mindestens die Sicherheit, wo Plus und Minus hingehören.
Eisenbahnzubehör hat für sich allein keinen Sinn – man kauft es, damit eine Anlage oder ein Auftritt lebendig wird, und ergänzt es über Jahre in kleinen Schritten. Ein Holzschiffsmodell ist dagegen ein eigenständiges Exponat, dem nichts weiter fehlen muss; dort fällt der Materialbedarf am Anfang an.
Ein Malbuch oder ein einfaches Faltmodell ist eine Sache eines Nachmittags. Die Beleuchtung eines Gebäudes auf der Anlage kostet einen Abend. Ein Holzschiffsmodell rechnet sich in Monaten – und das sollte man vorher wissen.
Klassische Bausätze aus Kunststoffteilen stehen in den Plastik-Modellbausätzen, räumliche Steckmodelle ohne Kleber bei den 3D-Puzzles, und das übrige Randsortiment in der Kategorie Sonstiges.