Eine Mikrobohrmaschine ist ein kompaktes Werkzeug zum Bohren und zur feinen Bearbeitung dort, wo Handarbeit unverhältnismäßig lange dauern würde. Was hier liegt, ist nahezu vollständig handbetrieben: Halter mit schnellem Handantrieb, die sich wie ein verbesserter Handbohrer verhalten, ein Präzisions-Handbohrerset im Metallgehäuse und Werkzeuge zum Schnitzen und zum Anlegen gleichmäßiger Schrägen. Daneben steht ein einziger netzbetriebener Handbohrer. In allen Fällen handelt es sich um Werkzeug mit sehr kleinem Spannbereich, abgestimmt auf feine Bohrer und Fräser mit dünnem Schaft.
In dem Moment, in dem es viele Öffnungen gibt. Ein perforiertes Gitter, eine Reihe genieteter Löcher, zwanzig durchbohrte Rohrmündungen an einem Fahrzeugmodell — das schafft ein Handbohrer auch, aber es kostet einen Abend. Der zweite Grund ist hartes Material: Resin, ausgehärteter Zweikomponenten-Spachtel und Metall bohren sich von Hand langsam und mit großer Mühe.
Der Antrieb entsteht durch Drücken oder eine schnelle Bewegung des Griffs, Sie brauchen also keinen Strom und behalten das Gefühl. Sie sind leise, leicht und für Kunststoff geeignet. In harte Materialien kommen Sie damit nicht so gut wie mit einem elektrischen Werkzeug.
Dafür steht hier eine einzige Position. Der Motor nimmt Ihnen eine ganze Reihe von Bohrungen und härteres Material ab, doch die Wärme eines drehenden Bohrers weicht Kunststoff auf: Arbeiten Sie in kurzen Ansätzen und lassen Sie das Teil dazwischen abkühlen. Mit passendem Aufsatz fräst, schleift und poliert er ebenfalls.
Neben den Bohrern liegen ein Satz Schnitzklingen und eine Hilfe für gleichmäßige Schrägen. Beide arbeiten allein mit Handkraft, das Gefühl für den Schnitt bleibt also in den Fingern, und nichts rutscht drehend über die Fläche.
Prüfen Sie, welche Schäfte das Werkzeug aufnimmt. Modellbaufräser und Schleifköpfe haben meist einen standardisierten Schaftdurchmesser, während feine Bohrer deutlich dünner sind und eine eigene Spannzange brauchen. Die Aufsätze finden Sie in der Kategorie Werkzeuge für Elektrobohrer.
Beim netzbetriebenen Werkzeug arbeiten Sie in kurzen Ansätzen und lassen das Material dazwischen abkühlen. Das Teil muss eingespannt sein und nicht in den Fingern gehalten werden — ein rotierendes Werkzeug reißt ein kleines Bauteil aus der Hand. Bei Resin und Druckharzen tragen Sie eine Atemschutzmaske und nutzen möglichst eine Absaugung, weil der Staub gesundheitsschädlich ist. Hilfe dazu in der Kategorie Elektrowerkzeuge.
Für eine einzelne Öffnung in einer dünnen Wand bleibt ein handgeführtes Werkzeug aus dem Bereich Bohren und Fräsen die sicherere Wahl.