Bohle 1,1 x 2,3 mm aus weißem Polystyrol aus der Reihe, die Schnittholzmaße nachbildet. Geeignet für Böden, Stege, Deckenträger und Wandverschalungen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Eine Bohle mit doppelt so großer Breite wie Dicke ist die häufigste Form, der man auf einer echten Baustelle begegnet. Das Verhältnis 1,1 zu 2,3 entspricht Schnittholz von vier mal acht Zoll, verkleinert auf die bei Anlagen übliche Größe. Genau deshalb wirken daraus gebaute Konstruktionen natürlich: Das Maß ist nicht zufällig entstanden, sondern bildet ein echtes Zimmermannsmaß nach.
Verwendung findet sie als Bodendiele eines Lagers, als Diele eines Laufstegs, als Deckenträger unter dem Dach eines Schuppens, als Holzverbau einer Rampe oder als Verschalung einer Scheunenwand. Hochkant gestellt übernimmt sie die Rolle eines dünnen Deckenträgers, flach gelegt die des Bodens. Zwei zu einem T verklebte Stücke ergeben einen Träger mit Gurt, drei um einander gesetzte eine Rahmenzarge für ein Tor. Bei Militärszenen eignet sie sich für den Verbau eines Grabens und für Deckel von Unterständen.
Ein Boden sieht besser aus, wenn die Dielen nicht dicht an dicht liegen, sondern mit einer haarfeinen Fuge, die ein Papierstreifen abgrenzt. Die Fugen treten dann beim Schattieren hervor und die Fläche gewinnt Tiefe. Die Enden benachbarter Reihen versetzt man am besten, damit die Fugen nicht in einer Linie laufen. Vor dem Anstrich empfiehlt es sich, die Oberfläche leicht aufzurauen, denn eine glatte Fläche sieht für Holz zu perfekt aus.
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