Sechs Jahrzehnte Raumfahrt im Maßstab
Vertreten sind alle großen Raumfahrtnationen: die sowjetische Linie mit der Trägerrakete des ersten bemannten Flugs und ihrer heutigen Nachfolgerin, die amerikanische mit Mondrakete, Raumfähre und einem frühen Satellitenträger, Europa mit seiner Schwerlastrakete und China mit Raumschiff und Trägersystem. Der häufigste Maßstab ist 1:144 – darin lassen sich Träger verschiedener Generationen nebeneinander stellen, und erst dann sieht man, wie unterschiedlich groß sie wirklich waren. Die größten Träger erscheinen zusätzlich in kleineren Maßstäben, weil sie sonst in keine Vitrine passen.
Wie Sie den passenden Bausatz wählen
Nach Ära und Programm
Eine Sammlung trägt sich über ein Thema: das Rennen zum Mond, die Ära der Raumfähren oder die Gegenwart mit der neuen Mondrakete. Das Thema beantwortet auch die Frage, was als Nächstes dazukommt.
Nach dem Aufwand
Vorgefärbte Steckbausätze stehen an einem Abend. Klassisch verklebte Raketen verlangen sorgfältiges Lackieren, denn ein glatter weißer Rumpf verzeiht wenig – genau deshalb ist er aber die beste Schule für saubere Arbeit mit der Spritzpistole.
Rechnen Sie die Höhe nach
Raketen wachsen nach oben, und die Zahlen überraschen: Die Mondrakete in 1:96 erreicht rund 1,15 m, in 1:200 noch etwa 55 cm. Die europäische Schwerlastrakete in 1:125 kommt auf gut 40 cm, die neue Mondrakete in 1:144 auf knapp 70 cm. Messen Sie das Regal, bevor Sie bestellen.
Was dazu passt
- Airbrush – für die glatten weißen und metallischen Rumpfflächen ohne Pinselspuren.
- Modellbaufarben – exaktes Weiß und Schwarz sowie Metalltöne der Triebwerksbereiche.
- Lacke – ein Seidenglanz kommt der tatsächlichen Oberfläche vieler Träger am nächsten.
- Fachbücher – Missionsgeschichte als Grundlage für eine belegbare Bauweise.
Fiktive Raumschiffe aus Film und Anime stehen bei den Sci-Fi-Modellbausätzen; den ganzen Zweig fasst Weltraum, Sci-Fi & Fantasy zusammen.