Real Colors by AK setzt auf nachvollziehbare Vorschriften: Die Töne tragen RAL- oder FS-Codes beziehungsweise die Bezeichnung einer nationalen Norm und richten sich vor allem an Landfahrzeuge und ihre zeitgenössischen Tarnungen. Sie finden Wüstensandtöne, deutsche Grau- und Brauntöne, sowjetische Schutzfarben und britische Tarnnuancen.
Wenn Sie ein Fahrzeug nach Unterlagen bauen und sich an die Vorschrift halten wollen statt an eine Schätzung vom Foto, ist das genau die Palette dafür.
Der Wert dieser Serie liegt darin, dass der Ton nachprüfbar ist. Der Code im Flaschennamen entspricht der Vorschrift, nach der die Maschine im Original lackiert wurde, Sie müssen also nicht schätzen, wie stark ein Foto ausgeblichen ist. Bei historischen Anstrichen gilt dabei: Die tatsächlichen Töne wichen je nach Hersteller und Charge ab, der Code ist ein Ausgangspunkt, kein Dogma.
Beginnen Sie mit dem dunkelsten Ton als Basis und legen die hellere Nuance darüber. Eine so aufgebaute Tarnung behält auch nach der Alterung ihre Tiefe. Mehrfarbige Schemata mit scharfen Kanten verlangen Maskierung, bei weichen Übergängen genügt freihändiges Spritzen.
Verdünnen Sie mit dem passenden Mittel aus Verdünner und Reiniger auf Milchkonsistenz und tragen Sie in dünnen Zügen auf. Für die Arbeit eignet sich Ausstattung aus dem Bereich Airbrush für den Modellbau, weil Sie bei großflächigen Tarnungen Farbe und Zeit sparen.
Militärische Töne wirken für sich genommen flach. Erst Staub und Schmutz geben dem Modell Charakter, wofür sich Pigmente anbieten, aufgetragen nach dem Verschließen des Anstrichs mit Klarlack.
Häufigstes Ziel dieser Töne sind Militärfahrzeuge. Wie sich die Palette neben anderen Systemen einordnet, sehen Sie in der Übersicht der Acrylfarben.