Sechs Lacktöne für die italienische Landtechnik: die graugrünen Grundtöne, Rostrot, Dunkelgrün, Wüstenkhaki und Sandfarben für die sogenannte Amöbentarnung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die italienische Armee arbeitete mit einer recht schmalen Palette, kombinierte sie dafür zu auffälligen Mustern. Das hellere Graugrün diente während des ganzen Zweiten Weltkriegs als Standardgrund- und Tarnton der Fahrzeuge. Die dunklere Variante desselben Tons ergänzte es in den 1930er Jahren und erneut nach 1943, meist als Untergrund, auf den Streuformen in weiteren Farben aufgetragen wurden. Genau dieses Paar bildet den Kern des Sets.
Das Rostrot, bekannt als Rosso Ruggine oder Terrakotta, deckte in den 1930er Jahren die Maschinen aus der Produktion von Ansaldo und erschien später nur noch in Gestalt von Flecken auf anderen Untergründen. Das dunkle Sandfarben gehörte ebenfalls zu den Vorkriegsmaschinen von Ansaldo und wurde ab August 1943 Bestandteil der auffälligen Amöbentarnung mit gerundeten Lappen. Das Dunkelgrün diente bei derselben Firma als Tarnfarbe, unter anderem auf aus Afrika zurückgekehrten Fahrzeugen. Das letzte Fläschchen ist das Saharakhaki, der Grundton der Technik in Italienisch-Ostafrika, der ab Mai 1943 auf sämtliche Fahrzeuge überging.
Die Reihe ist lösemittelbasiert und nach dem Trocknen sehr widerstandsfähig, was bei Landtechnik gelegen kommt: Die Schicht hält das Betonen der Kanten mit Stiften, Ölfarben und Pigmente aus und hebt sich darunter nicht ab. Der Verdünner muss ein Lackverdünner sein. Das Amöbenmuster spritzt man am besten aus freier Hand bei niedrigem Druck, denn der weiche Rand des Flecks entspricht der Art, wie die Tarnung im Feld aufgetragen wurde.
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