Bf 109G-6 in 1:48. Das Set enthält Masken der Verglasung für beide Seiten des Rahmens, zwei Sätze Hoheitszeichen und drei Metallteile, nämlich die Spitzen der Maschinengewehre MG 131 und ein Staurohr.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die sechste Serienversion der Messerschmitt Bf 109 erschien im Frühjahr 1943 und wurde die zahlreichste von allen. Die Änderung, an der man sie auf den ersten Blick erkennt, kam mit der Bewaffnung: statt der Maschinengewehre MG 17 im Kaliber 7,92 mm bekam sie zwei MG 131 im Kaliber dreizehn Millimeter. Die passten aber nicht in die schlanke Verkleidung, und so kamen vor der Kanzel zwei ausgeprägte gewölbte Abdeckungen hinzu. Die deutschen Piloten hatten dafür den Ausdruck Beule und die Bezeichnung setzte sich so durch, dass sie bis heute verwendet wird.
Worauf bei der Entscheidung zu achten ist. Die Packung liefert die Spitzen beider Maschinengewehre, nicht Läufe in voller Länge. Das hängt unmittelbar mit der oben beschriebenen Form zusammen: die Waffe steckt größtenteils unter der Abdeckung und nach außen ragt nur ein Stück. Der sichtbare Gewinn ist deshalb bescheidener als bei Typen mit Waffen im Flügel.
Vorbild ist das Modell Hasegawa. Die empfohlene Reihenfolge der Arbeiten ist einfach: zuerst die Masken aufkleben, dann spritzen, zum Schluss die Metallteile setzen. Die Spitzen werden auf abgeschliffenen Kunststoff gesetzt und halten von selbst, es genügt ein Tropfen dünnflüssiger Sekundenkleber. Es ist also keine Arbeit, die Erfahrung mit Fotoätzteilen oder Resin verlangt. Als Werkzeug genügen ein scharfes Messer und eine Nadelfeile.
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