Elf Zentimeter Figurenhöhe – das ist der Punkt, an dem Modellbau und Porträtmalerei dasselbe Handwerk werden. Der Maßstab 1:16 gehört den großen Panzerbausätzen, oft fernsteuerbar, und ein Kommandant in der Turmluke zeigt sofort, wie groß so eine Wanne wirklich ist. Neben Besatzungen beider Weltkriege finden Sie hier Einzelfiguren, die rein zum Bemalen gedacht sind: Offiziere, Kommandanten, ein tschechischer Jagdflieger, Soldatenporträts zu konkreten Orten und Jahren.
Die Überraschung der Kategorie sind die Tiere. Katzen, Hunde, Hühner, Spatzen und ganze Stadt- oder Waldsets gehören zu den Details, die ein großformatiges Diorama erst bewohnt aussehen lassen.
Ein Sechzehntel der Wirklichkeit ist das Format der großen Fahrzeugbausätze – und damit auch das Format ihrer Besatzungen. Figuren in dieser Größe werden fast immer mehrteilig geliefert, mit separaten Armen, Köpfen und Kopfbedeckungen, weil nur so der Pinsel an die Kragenspiegel und in die Faltentiefen kommt. Der Höhenwert entspricht ungefähr der Vitrinenfigur mit 120 mm, die malerischen Verfahren sind also dieselben.
Wählen Sie die Besatzung nach Nation und Zeitraum: Winter- und Sommerausrüstung unterscheiden sich so deutlich wie die Kopfbedeckungen. Die Fahrzeuge zum Besetzen stehen bei den Militärfahrzeugen 1:16 und 1:18. Achten Sie auf die Sitz- oder Standpose: Eine Figur, die für eine bestimmte Lukenöffnung modelliert wurde, passt selten in eine andere.
Hier zählt das Gesicht. Hauttöne in mehreren Lasuren, Augen mit erkennbarer Iris, der Unterschied zwischen Wolltuch und Lederzeug – das sind die Stellen, an denen eine Figur gewinnt oder verliert. Ausrüstung für eigene Umbauten liefern die Resinteile für Figuren.
Eine Katze auf der Mauer, Hühner im Hofstaub, Spatzen auf dem Balken: Tiere sind das Detail, mit dem niemand rechnet, und darum glaubt der Betrachter der Szene. Die Sets funktionieren im Bauernhof-Motiv so gut wie in der zerstörten Straße.
Das vollständige Größenangebot zeigt die Kategorie Modellbaufiguren.