Der Maßstab 1:20 gehört der Rennstrecke. Weil Formelbausätze traditionell in dieser Größe erscheinen, finden Sie hier auch das Personal dazu: einen Fahrer im Stehen und sitzend fürs Cockpit sowie zwei Boxencrew-Sets. Modellbaufiguren 1:20 sind rund 9 cm hoch – genug Fläche, damit Nähte der Rennkombi, Helmlackierung und Headset wirklich zur Wirkung kommen.
Der größere Teil des Sortiments ist ziviler und freier: Einzelfiguren mit Atemmasken, Roboter, Straßentypen und Szenenfiguren auf eigenem Resinsockel, die ein kleines Diorama für sich bilden. Unten lesen Sie, wie Sie Figur und Epoche zusammenbringen.
Eine Figur von 1,80 m Körpergröße wird in diesem Maßstab 9 cm hoch. Das ist die Schwelle, ab der ein Gesicht nicht mehr angedeutet, sondern gemalt wird. Den Kern bilden Figuren rund um den Monoposto: Fahrer in zwei Posen, Boxencrew beim Reifenwechsel, Streckenpersonal, dazu Standsets für die Boxengasse. Daneben steht eine eigenständige Linie ziviler und futuristischer Charaktere, oft mit Resinsockel, bei der Sie die Farbgebung völlig frei wählen können.
Die Epoche entscheidet. Offene Helme und dünne Baumwollkombis gehören zu Fahrzeugen der Sechziger und Siebziger, geschlossene Integralhelme mit Kopf- und Nackenstütze zu modernen Autos. Mechaniker in Teamkleidung runden den Boxenstopp ab. Die passenden Fahrzeuge stehen bei den Formel-Bausätzen 1:20, Straßenfahrzeuge im selben Maßstab bei den Auto-Modellbausätzen 1:20.
Diese Figuren funktionieren allein auf dem Sockel. Weil keine historische Vorlage bindet, dürfen Sie mit Licht, Kontrasten und kräftigen Farben experimentieren – genau das macht die Gruppe für Maler interessant. Kleinteile und Ausrüstung zum Weiterbauen liefern die Zurüstteile für Figuren.
Überwiegend Resin und 3D-Druck, oft mehrteilig. Abgüsse vor dem Bemalen in warmem Wasser mit Spülmittel abwaschen, Angüsse abtrennen, Trennflächen nass schleifen. Geklebt wird mit Sekundenkleber; Spalten an Armansätzen füllt Spachtelmasse.
Alle übrigen Figurengrößen finden Sie in der Übersicht Modellbaufiguren.