Große Grünflächen gehen mit Grasfoliage schnell und ohne Elektrostatik. Dazu gehören grobe und feine Flockgräser in Dosen von 200 ml, große Schaumgranulate und vor allem Grasmatten in Rollen mit Formaten von 75 x 100 cm bis 100 x 300 cm, als Dunkelgrün, Hellgrün, Herbstfarben, Waldboden und Blütenwiese.
Die Stärke dieser Gruppe ist die Flächenleistung: Grün bedeckt erst das Gelände, danach entstehen die Details. Wann eine Matte sinnvoll ist und wie Sie sie unauffällig verlegen, lesen Sie unten.
Grasfoliage ist streufähige oder als Matte gelieferte Masse, die eine Fläche abdeckt. Sie stellt keine Fasern senkrecht wie statisches Gras und arbeitet nicht stückweise wie Büschel. Flockgräser werden in beliebiger Stärke auf Leim gestreut, Schaumgranulate machen gröberen Bestand und niedriges Gebüsch, Matten werden zugeschnitten und im Stück verlegt. Genau deshalb dienen Foliagen als Grundschicht.
Eine zugeschnittene und in einem Stück verlegte Matte ist auf den ersten Blick erkennbar, weil sie eine regelmäßige Struktur und einen fabrikfrischen Farbton hat. Reißen Sie unregelmäßige Löcher hinein, unterlegen Sie diese mit Erde und ziehen die Ränder aus. Auf die verlegte Matte streuen Sie dann einen zweiten Flockton und setzen Büschel – das Ergebnis sieht nicht mehr nach Teppich aus.
Feiner Flock ist Gras und Moos, grober Flock und große Schaumgranulate sind niedriges Gebüsch, Unterwuchs und die Krone kleiner Pflanzen. Verwechseln Sie beides nicht: Granulat auf einer ebenen Wiese sieht wie verstreuter Schaumstoff aus, während feiner Flock am Gebüsch verschwindet.
Streuen Sie auf dünn verstrichenen Weißleim, nicht auf einen Tropfen. Mischen Sie zwei bis drei Töne und streuen in mehreren Durchgängen mit Lücken – Fabrikgrün ist immer eine Stufe kräftiger als echter Bestand, und Zwischenschichten dämpfen es.
Foliage ist eine gute Grundlage, macht die Szene aber nicht allein. Sobald die Fläche bedeckt ist, kommen Höhe, Staub und Unebenheit dazu – die restlichen Materialien dafür stehen in der Übersicht des Szenerie-Zubehörs.