Maßstab 1:400 ist eine Sammlergröße mit klar umrissener Epoche: polnische Boote, die ganze Familie der deutschen Typen II, VII und IX, ein britisches Boot der U-Klasse und ein japanisch geführtes Fernboot. Die Rümpfe messen rund 10 cm bei den kleinen Küstentypen und bis zu 22 cm bei den Fernbooten.
Die geringe Teilezahl und die kompakten Rümpfe machen 1:400 zu einem ruhigen Einstieg in den Marine-Modellbau und zu einem schnellen Bau zwischen großen Projekten. Unten lesen Sie, was den Maßstab auszeichnet und wie Sie auf kleiner Fläche eine glaubwürdige Alterung erreichen.
Der Maßstab konzentriert sich auf den europäischen Kriegsschauplatz: polnische Boote, dazu die deutschen Baureihen von den kleinen Küstenbooten bis zu den Fernbooten, ergänzt um ein britisches Boot. Die einheitliche Größe erlaubt es, die Typen nebeneinander zu stellen und zu vergleichen, wie stark die Konstruktionen innerhalb weniger Jahre wuchsen: Ein Küstenboot von 11 cm neben einem Fernboot von 22 cm macht den Unterschied ohne weitere Erklärung deutlich.
Es sind wenige Teile, der Rumpf hält seine Form und der Bau ist an wenigen Abenden erledigt. Für das erste U-Boot überhaupt ist 1:400 eine gute Schule: Sie lernen, die Rumpfhälften auszurichten und eine lange Fläche abzustufen, bevor Sie in größere Maßstäbe gehen.
Geübten dient der Maßstab als Pause zwischen großen Projekten. An einem Wochenende entsteht ein fertiges Boot, und die Sammlung in einheitlicher Größe wird dichter. Das kleine Format ist außerdem ein unkompliziertes Geschenk für Modellbauer, deren Vorlieben Sie nicht genau kennen.
Im kleinen Maßstab sind Effekte schnell zu stark. Arbeiten Sie mit verdünnten Farben, führen Sie Laufspuren senkrecht und deuten Sie Rost nur an. Gute Dienste leistet ein feiner Trockenpinsel auf den Kanten von Deck und Turm.
Den Überblick über alle Maßstäbe gibt U-Boot-Modellbausätze.