Der Standard des U-Boot-Modellbaus
Maßstab 1:350 teilen U-Boote mit Überwasserschiffen, die Flotte wächst also in einheitlicher Größe. Das Angebot ist bei U-Booten hier am breitesten: von Vorkriegsbooten über Klassen aus dem Pazifikkrieg bis zu Raketenbooten beider Blöcke und Einheiten asiatischer Marinen. Der gemeinsame Maßstab hat zudem einen erzählerischen Reiz: Ein U-Boot neben einem Kreuzer zeigt, wie klein diese Fahrzeuge tatsächlich waren.
Wie Sie in 1:350 auswählen
Größe nach Vorbild
Küstenboote kommen auf etwa 17 bis 20 cm, Hochseeboote auf 25 bis 35 cm, moderne Raketenboote auf 43 bis 49 cm. In eine normale Vitrine passt damit ein ganzes Geschwader, und der einheitliche Maßstab erlaubt den direkten Vergleich. Rechnen Sie mit einem schmalen, aber langen Stellplatz: Tiefe brauchen Sie kaum, Länge dagegen schon.
Aufwand
Die Teilezahl ist überschaubar und der Rohbau geht schnell voran; über das Ergebnis entscheidet die Lackierung langer Flächen. Für den Anfang eignet sich ein einfaches Boot ohne Ätzteile, Geübte greifen zur vollständigen Metallausrüstung. Der häufigste Fehler ist Eile beim Verschleifen der Naht zwischen den Rumpfhälften, hier zahlt sich ein zusätzlicher Abend aus.
Detaillierung
Genau hier lohnen sich Ätzteile für Geländer und Gitter sowie gedrehte Rohre und Sehrohre. Wenig Metall verändert den Turm bis zur Unkenntlichkeit, und gespannte Antennendrähte setzen der Silhouette die Krone auf.
Passende Ergänzungen
Alle Größen listet U-Boot-Modellbausätze.