Zwei verwandte Maßstäbe in einer Rubrik: Schiffsmodelle 1:400 und 1:450 verbinden europäische und japanische Bautradition. Hier stehen ein heutiger Ozeanriese, dessen 345 m in 1:400 zu stattlichen 86 cm werden, polnische Zerstörer, die bei 114 m auf 28,5 cm kommen, französische Geleitschiffe, eine Tudor-Karacke sowie ein japanisches Schlachtschiff, das in 1:450 aus 263 m Länge 58 cm macht. Größenmäßig liegen beide Maßstäbe zwischen 1:350 und 1:700, bieten also ordentliches Detail ohne eine ganze Vitrinenwand zu belegen.
Der Maßstab 1:400 hat seine Wurzeln in europäischen Bausätzen: Ihm gehören polnische Kriegsschiffe, französische Geleitschiffe, eine Tudor-Karacke und ein moderner Passagierriese. Der Maßstab 1:450 ist die Heimat japanischer Einheiten, vom Schlachtschiff bis zu heutigen Hubschrauberzerstörern. Zusammen deckt die Rubrik Themen ab, die in anderen Größen schwer zu bekommen sind; vor allem die polnische Marine des Zweiten Weltkriegs gehört zu den Sammlerthemen.
Er beträgt gut zwölf Prozent und fällt in der Vitrine kaum auf. Wählen Sie deshalb nach dem Schiff, nicht nach der Zahl. Rechnen Sie aber die Länge jedes Rumpfes einzeln aus: Ein Hubschrauberzerstörer von 197 m wird in 1:450 rund 44 cm lang, ein Zerstörer von 114 m in 1:400 nur 28,5 cm.
Graue Zerstörersilhouetten leben von Bewaffnung und Radarmasten; zivile Rümpfe von einem sauberen Anstrich und langen Fensterreihen, bei denen Sorgfalt mit den Decals entscheidet. Ein Schlachtschiff mit beiliegenden Trägerflugzeugen erlaubt es, seine letzte Fahrt im April 1945 als ganze Szene mit angreifenden Maschinen darzustellen.
Auch hier gilt die Regel des gleichen Maßstabs: Ätzteile für Schiffe 1:400, Echtholzdecks 1:400 und gedrehte Metallrohre 1:400 entstehen direkt für diese Bausätze und wirken an einem Modell in 1:450 nicht störend.
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