Ganze Generationen britischer Modellbauer sind mit diesen Bausätzen aufgewachsen: Die Schiffsmodelle im Maßstab 1:600 decken die Blüte der Royal Navy ab, vom Schlachtkreuzer über Flugzeugträger bis zum leichten Kreuzer, dazu deutsche Gegenspieler und einen Transatlantikliner. Ein Schlachtkreuzer von 262 m Originallänge wird 43,7 cm lang, ein leichter Kreuzer von 187 m dagegen nur 31 cm. Der Maßstab bietet eine Größe nahe am verbreiteten 1:700 mit einem Hauch Klassik und einen Bau, der ohne Spezialausrüstung auskommt.
Der klassische Maßstab der britischen Modellbauschule. Der Katalog versammelt bekannte Namen der Royal Navy, denen deutsche Gegner und ein Passagierschiff beigestellt sind. Für eine Sammlung mit Schwerpunkt Atlantik ist das das geschlossenste Angebot unter einem Dach: von den Dreadnoughts des Ersten Weltkriegs bis zu den Flugzeugträgern des Zweiten.
Ein Schlachtkreuzer und sein Gegenspieler, ein deutsches Schlachtschiff und seine Verfolger, Träger aus der Jagd im Mai 1941: Die Schiffe dieser Rubrik haben tatsächlich gegeneinander gekämpft. Gegnerpaare geben einer Sammlung eine Dramaturgie, die ein zufälliger Kauf nicht liefert. An den Ersten Weltkrieg erinnert ein Dreadnought, der bei Skagerrak das Flaggschiff der britischen Hauptflotte war.
Die Bausätze haben eine maßvolle Teilezahl und verkraften einen vollständigen Pinselanstrich, eignen sich also auch für die Rückkehr zum Hobby nach längerer Pause. Sorgfalt verlangen das Ausrichten der Masten und beim Liner die langen Fensterreihen der Bordwand – die lohnt es, vor dem Schlusslack zu bemalen.
Den Detailgrad heben universelle Ätzteile für Schiffe und bei ausgewählten Bausätzen passgenaue Echtholzdecks 1:600. Die Patina nördlicher Meere entsteht mit Weathering-Produkten: Salz an den Bordwänden, Washing über den grauen Flächen und Rost an den Ankerketten machen aus glattem Kunststoff ein Schiff mit Dienstjahren.
Die modernere Alternative in ähnlicher Größe sind die Schiffsmodelle 1:700, alles Übrige führt die Rubrik Schiffsmodelle.