Warum eine tiefgezogene Haube
Eine gespritzte Haube hat dicke Wände, die optisch verzerren, und bei älteren Bausätzen oft Nahtlinien quer durch das Blickfeld des Piloten. Die tiefgezogene Haube entsteht aus dünner Klarfolie: Sie verzerrt nicht, erlaubt ein offen gebautes Cockpit und ersetzt ein Teil, das beim Bau gerissen oder im Teppich verschwunden ist. Weil der Betrachter zuerst durch die Haube schaut, hebt sie den Eindruck des ganzen Modells. Praktisch ist sie auch als Rückversicherung: Wer die offene Variante schneidet, behält das Originalteil in Reserve.
So wählen Sie die Haube
Immer zum konkreten Bausatz
Hauben werden nach dem Rumpf eines bestimmten Bausatzes geformt, suchen Sie im Namen daher die Bausatzbezeichnung: Dieselbe Maschine aus zwei verschiedenen Formen hat andere Rahmenkonturen und Rumpfbreiten. Steht „all kits“ im Namen, passt die Variante auf die meisten Bausätze des Typs – legen Sie sie trotzdem vor dem Verkleben des Cockpits probeweise auf.
Nach Maßstab
Die größte Auswahl führen wir für die beiden häufigsten Reihen: Kabinenhauben 1:48 und Kabinenhauben 1:72, wo die dünne Folie den größten Unterschied macht. Sammler kleiner Maßstäbe und Bauer großer Maschinen finden unter weiteren Maßstäben Hauben von 1:144 bis 1:32.
Offen oder geschlossen
Viele Typen gibt es als Open- und als Closed-Version, manchmal beide in einer Packung, sodass Sie sich erst nach dem fertigen Cockpit entscheiden. Praktisch sind die kombinierten Sätze, bei denen eine vorgeschnittene Maske für die Rahmen beiliegt – das Abmessen von Zehntelmillimetern auf gewölbter Fläche entfällt damit.
Das passt dazu
Eine neue Haube wirkt vor allem über einem gut ausgebauten Cockpit, kombinieren Sie sie also mit Zurüstsätzen und Gurten. Maschinen, denen eine tiefgezogene Haube am meisten hilft, wählen Sie in der Kategorie Flugzeug-Modellbausätze.